25.11.2019

Österreichische Niederlassungen sind von Arbeitskräftemangel betroffen

Interview mit Jürgen Schreder, Wirtschaftsdelegierter, Wirtschaftskammer Österreich, AußenwirtschaftsCenter Budapest

2018 belief sich der Gesamtbestand der Direktinvestitionen laut Österreichischer Nationalbank (ÖNB) auf 5,7 Mrd. Euro, was ein leichtes Minus im Vergleich zu 2017 bedeutet (6,3 Mrd. Euro). Ein Blick hinter die Werte zeigt, dass Österreich eine starke Präsenz in Ungarn aufgebaut hat: Österreich hat die zweitmeisten Niederlassungen in Ungarn, knapp hinter Deutschland und deutlich vor den USA, die durch diese generierten Gesamtumsätze schaffen es auf Platz 3, zudem ist Österreich der drittgrößte ausländische Arbeitgeber (hinter Deutschland und USA) mit über 69.000 Arbeitsplätzen.

Im Vergleich zu den 5,7 Mrd. Euro österreichischen Investitionen in Ungarn gibt es in Österreich kaum ungarische Investitionen: 2018 belief sich der Bestand ungarischer Investitionen in Österreich auf lediglich 164 Mio. Euro.

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18.11.2019

ARBEITSRECHT

Newsletter von BEITEN BURKHARDT

Mitbestimmung des Betriebsrats im Rahmen von Matrixstrukturen

Bundesarbeitsgericht vom 12. Juni 2019 – 1 ABR 5/18

Eine Einstellung im Sinne von § 99 Abs. 1 Satz 1 Betriebsverfassungsgesetz (BetrVG) liegt auch vor, wenn ein Arbeitnehmer, der seinen Dienstsitz in einem bestimmten Betrieb des Unternehmens hat und dort regelmäßig tätig ist, zum Vorgesetzten von unternehmensangehörigen Arbeitnehmern eines anderen Betriebs bestellt und durch die Wahrnehmung dieser Führungsaufgaben (auch) der arbeitstechnische Zweck dieses anderen Betriebs verwirklicht wird (amtlicher Leitsatz).

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16.11.2019

Wie man den afrikanischen Markt erfolgreich betreten kann: Der Mittelstandsindex wurde eingeführt

von africon und Partnern

2035 wird Afrika das größte Arbeitskräftepotential weltweit haben. Hier wachsen die globalen Märkte, die Kunden und die Mitarbeiter der Zukunft heran.“ Auch das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) verfolgt seit 2018 eine fokussierte „Afrika-Strategie“. Der Mittelstandsindex Afrika hat zum Ziel, den deutschen Mittelstand bei der Expansion zu unterstützen, indem er auf Möglichkeiten aufmerksam macht, Transparenz herstellt und einen Leitfaden für einen strukturierten Ansatz für afrikanische Märkte bietet.  

Der Mittelstandsindex Afrika bezieht seine Informationen aus 55 Faktoren, die sowohl aus primären, als auch aus sekundären Quellen bezogen wurden. Diese wurden in 16 speziell für den Mittelstand entwickelten Indikatoren zusammengefasst, die wiederum zu drei Schlüsselindikatoren (Key Indicators) verdichtet wurden.

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15.11.2019

DIE AUSNAHMEN IM LEBEN UND DIE AUSNAHME VON DER AUSNAHME VON DER AUSNAHME VON DER AUSNAHME DER SACHGRUNDLOSEN BEFRISTUNG DES ARBEITSVERTRAGS

Artikel von BEITEN BURKHARDT

Änderungen der sachgrundlosen Befristung im Koalitionsvertrag

Im Koalitionsvertrag 2018 sind zur Abschaffung des Missbrauchs der sachgrundlosen Befristung gravierende Einschränkungen vereinbart worden, die aber noch nicht in geltendes Recht umgesetzt wurden:

  • Arbeitgeber mit mehr als 75 beschäftigten Arbeitnehmern dürfen maximal 2,5 Prozent der Belegschaft sachgrundlos befristen. In Zahlen ausgedrückt wären das bei z.B. 200 Beschäftigen lediglich fünf Arbeitnehmer. Bereits mit dieser Hürde ist die sachgrundlose Beschäftigung nahezu „tot“. Bei Überschreiten dieser Quote gilt jedes weitere sachgrundlos befristete Arbeitsverhältnis als unbefristet abgeschlossen. Eine solche Maximalquote gibt es derzeit nicht. Diese Neuregelung wird Arbeitgeber sehr schmerzen.
  • Die bisher maximale Dauer einer sachgrundlosen Befristung von zwei Jahren bei maximal drei Verlängerungen innerhalb dieses Zeitraums (z.B. 4 mal 6 Monate) soll gemäß dem Entwurf des Koalitionsvertrags erheblich eingeschränkt werden. Zukünftig soll die maximale Dauer der sachgrundlosen Befristung nur noch 18 Monate betragen und es soll innerhalb dieser Maximaldauer nur noch eine Verlängerung (z.B. 2 mal 9 Monate) möglich sein.

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14.11.2019

Osteuropa stärkt deutschen Export - Fachkräftemangel dämpft aber Entwicklung

Artikel von Ost-Ausschuss - Osteuropaverein der Deutschen Wirtschaft e.V. (OAOEV)

Neue Impulse durch Automatisierung, Digitalisierung und Klimaschutz/ Deutsche Wirtschaft lobt mutige Schritte der Ukraine im Friedenprozess

Die Wirtschaft in Osteuropa wächst weiterhin überdurchschnittlich stark, ein Mangel an Fachkräften und eine sinkende Exportnachfrage aus Westeuropa dämpfen jedoch die Entwicklung. „Aktuell gehen wir nur von einer Wachstumsdelle aus“, sagte Oliver Hermes, der neue Vorsitzende des Ost-Ausschuss – Osteuropavereins der Deutschen Wirtschaft (OAOEV), bei einer Pressekonferenz in Berlin. „Hilfreich wäre jetzt eine Politik, die aktiv Wachstumsimpulse setzt, entschlossen in Infrastrukturmaßnahmen investiert, die Digitalisierung und den Klimaschutz vorantreibt und Zukunftsthemen wie Künstliche Intelligenz und Elektromobilität anschiebt.“ Hier seien enge Kooperationen zwischen Deutschland und den östlichen Nachbarländern möglich und notwendig.

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12.11.2019

Sonntagsarbeit in der Games-Branche: Was ist erlaubt?

Artikel von BEITEN BURKHARDT

Darf in Deutschlands Computerspiele-Industrie auch an Sonn- und Feiertagen gearbeitet werden? Eigentlich nicht – doch es gibt Ausnahmen.

Sonntagsarbeit ist in Deutschland grundsätzlich verboten. Das gilt auch und gerade für gesetzliche Feiertage, etwa Allerheiligen (regional) oder den Tag der Deutschen Einheit (bundesweit). Dass der Pastor trotzdem von der Kanzel predigt, dass Bäckereien und Cafés frische Brötchen anbieten, dass Kongresszentren, Messen und Rummelplätze geöffnet sind, dass verderbliche Ware in LKWs quer durchs Land fahren und dass Ärzte und Pfleger auch an Sonn- und Feiertagen praktizieren, liegt an den gesetzlich festgelegten Ausnahme-Tatbeständen.

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08.11.2019

Immobilienprojekte in Südafrika

SOTM von africon 

Die Immobilienbranche ist in den letzten Jahren stetig gewachsen. Bei Betrachtung der drei Hauptsegmente der Branche, nämlich Wohnen, Gewerbe und Ergänzungen/ Änderungen, ist auffällig, dass die Wohnsiedlungen in Südafrika am stärksten an Wert gewonnen haben. Dies entspricht einer Wachstumsrate von 11,37% zwischen 2015 und 2018. In ähnlicher Weise haben die Zugänge und Änderungen im gleichen Zeitraum um 7,92% zugenommen. Das Wachstum in diesen beiden Segmenten kann jedoch der wachsenden Stadtbevölkerung des Landes zugeschrieben werden.

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06.11.2019

Osteuropa Informationen: 9 -10/2019

Die Verbandszeitschrift der Ost-Ausschuss - Osteuropavereins (OAOEV)

„Ein neuer Boom in Europas Osten“ – so titelte das Handelsblatt im August und stellte den Konjunktursorgen im Westen die anhaltend kräftige Aufwärtsbewegung im Osten gegenüber, wo manche Länder „ein kleines Wirtschaftswunder“ erlebten. Die Ökonomen des Wiener Instituts für internationale Wirtschaftsvergleiche (wiiw), die den Volkswirtschaften im Osten Europas besondere Aufmerksamkeit widmen, sprechen gar von einer „Abkopplung“ der mittel- und osteuropäischen EU-Mitgliedstaaten vom Westen und prognostizieren für die elf östlichen EU-Mitglieder für 2019 ein Wachstum von durchschnittlich 3,9 Prozent – deutlich höher als für die EU-28 (1,6 Prozent). Spitzenreiter ist dabei Polen mit einem prognostizierten Plus von 4,6 Prozent, aber auch in Ungarn soll 2019 eine vier vor dem Komma stehen.

Vom kräftigen Wachstum insbesondere in Mittelosteuropa profitiert die deutsche Wirtschaft: Im ersten Halbjahr stiegen die deutschen Ausfuhren in viele Länder der Region erneut überdurchschnittlich stark – etwa in die Slowakei und nach Polen. Auch investiert wird weiterhin kräftig im Osten – selbst in der kriselnden Automobilindustrie. So will Audi die Produktion von Elektromotoren im ungarischen Györ erweitern, und der Autozulieferer Continental eröffnet im Herbst sein erstes Werk im litauischen Kaunas. Selbst wenn die wirtschaftliche Abkopplung Mittelosteuropas von der Welt- und EU-Konjunktur angesichts der engen wirtschaftlichen Verflechtung nicht auf Dauer funktionieren dürfte, wird die Region ein wichtiger Standort für die deutsche Wirtschaft bleiben – sei es für Export, Beschaffung oder Produktion.

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05.11.2019

Neue Steuererleichterungen in Indien

Indiens Privatwirtschaft kann sich auf die größten Steuererleichterungen der Körperschaftssteuer in den letzten drei Jahrzehnten freuen.

Die Steuererleichterungen wurden am 20. September von Indiens Finanzministerin Nirmala Sitharaman angekündigt. Es wird eine Senkung der Körperschaftssteuer für indische Firmen um fast 10 Prozent vorgesehen.

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23.10.2019

Ukraine ist noch Arbeitgebermarkt

Interview mit Christian Tegethoff Geschäftsführer CT Executive Search

Was für Mandate bearbeiten Sie zurzeit in der Ukraine?

In der Ukraine sind wir ganz überwiegend für mittelständische Mandaten tätig, die ihre lokalen Teams verstärken oder einen Wechsel an der Spitze der Landesgesellschaft vornehmen wollen. Typische Positionen sind hier Country Manager bzw. Geschäftsführer, Repräsentanz- und Vertriebsleiter.

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21.10.2019

Fast überall besteht Nachholbedarf

Interview mit Heiko Kreisel Geschäftsführer der Zeppelin Ukraine GmbH, Kiew

Nach den Krisenjahren 2014 und 2015 mit den zum Teil bürgerkriegsartigen Zuständen sind wir inzwischen wieder auf Wachstumskurs. Auf dem Höhepunkt der Krise haben wir auf 300 Mitarbeiter reduziert, inzwischen beschäftigen wir über 550 Mitarbeiter – so viel wie nie zuvor in der Ukraine.

Wir sind heute flächendeckend an vierzehn Standorten zwischen Lviv und Dnipro, Kiew und Odessa vertreten.

Etwa 50 Prozent unseres Umsatzes generiert das Bergbausegment, 20 Prozent die Bau- und Straßenbaumaschinen, 15 Prozent machen Antriebe und Gasmotoren aus. Die Landmaschinen erzielen 15 Prozent des Verkaufsvolumens.

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18.10.2019

Attraktiv für personalintensive Produktion

Interview mit Andreas Schwabe, Senior Economist CEE, Raiffeisenbank International AG, Wien

In der Tat hat das ukrainische Wirtschaftswachstum die Erwartungen deutlich übertroffen. Wir hatten angenommen, dass sich im Doppelwahljahr 2019 aufgrund der politischen Unsicherheiten ein gedämpftes Wachstum von 2-3% Prozent ergeben wird.

Allerdings hat sich in diesem Jahr das Konsumentenvertrauen der Bevölkerung verbessert und die Erwartungen vieler ukrainischen Unternehmen sind weiterhin positiv. Damit dürfte das Wachstum für das Gesamtjahr 2019 bei über 3% liegen. Das starke Wachstum liegt unter anderem an den deutlichen Reallohnsteigerungen von rund 10% im Jahresvergleich, die zu einem starken Anstieg der Einzelhandelsumsätze und einer verstärkten Bautätigkeit führen.

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17.10.2019

Folies des Monats: Afrikas Top-Importe im Jahr 2018

Folies des Monats von africon

In den letzten fünf Jahren verzeichnete Afrika ein Handelsdefizit bezogen auf die gesamten jährlichen Importe und Exporte von Waren. Die Datentrends zeigen, dass die Importe und Exporte aus Afrika nach dem Rückgang im Jahr 2015 wieder zugenommen haben. Auch sind China, Frankreich, USA, Deutschland und Indien wie in den letzten Jahren die wichtigsten Exportpartner Afrikas geblieben.

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07.10.2019

Polen-Update: Zahlen, Daten & Fakten zur polnischen Wirtschaft und den deutsch-polnischen Wirtschaftsbeziehungen

Länder-Updates von Ost-Ausschuss - Osteuropaverein der Deutschen Wirtschaft (OAOEV)

Der Ost-Ausschuss - Osteuropaverein veröffentlicht zu bestimmten Anlässen ausführliche Länder-Updates, die über die aktuelle wirtschaftliche Situation, die unternehmerischen Rahmenbedingungen, die deutschen Wirtschaftsbeziehungen und die Aktivitäten des Ost-Ausschuss - Osteuropavereins mit dem jeweiligen Land berichten.

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04.10.2019

Deutscher Osthandel Januar - Juli 2019

Statistiken zum deutschen Handel mit Osteuropa von Ost-Ausschuss - Osteuropaverein der Deutschen Wirtschaft (OAOEV)

Deutscher Osthandel Januar bis Juli 2019

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03.10.2019

Folie des Monats: Plastikfolienimporte in Nigeria

Folie des Monats von africon

Das Ziel war, ein fundiertes Wissen über die Plastikfolienindustrie zu erlangen und potenzielle Kunden für einen Schneidemaschinenhersteller aus Deutschland zu identifizieren. Potenzielle Unternehmen waren in diesem Fall primäre Hersteller von Kunststofffolien und Verarbeiter von Kunststofffolie. 

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01.10.2019

„Neue Agenda“ für die Zusammenarbeit mit Russland

Positionspapier des Ost-Ausschuss - Osteuropaverein der Deutschen Wirtschaft (OAOEV)

15 Themenfelder mit Kooperationsmöglichkeiten

Das Positionspapier erläutert 15 große Themenfelder, auf denen eine Zusammenarbeit mit Russland bereits stattfindet und großes Potenzial verspricht. Dazu gehören Maßnahmen zur Steigerung der Arbeitsproduktivität, zur Digitalisierung der Wirtschaft, Agrarwirtschaft und Klimaschutz, die Erforschung des Weltraums, Energie- und Rohstoffsicherheit, Medizin und Mobilität. „In allen genannten Feldern können innovative Unternehmen aus der EU und Russland gemeinsam an Lösungen arbeiten. Und zum Teil tun sie dies bereits heute sehr erfolgreich”, betonte Büchele.

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30.09.2019

Corporate Social Responsibility in Indien

Indien ist das erste Land weltweit, das im April 2014 die soziale Verantwortung der Unternehmen (die „corporate social responsibility, CSR“) verpflichtend einführte. Unternehmen können ihre Profite im Rahmen der CSR in Feldern wie Erziehung, Armutsbekämpfung, Gleichberechtigung oder Hungersbekämpfung investieren.

Die Gesetzeserweiterung des Companies Act von 2013 schrieb fest, dass alle Unternehmen mit einem Vermögen von INR 500 crore (USD 70 Millionen) oder mehr, oder mit einem Jahresumsatz von INR 1000 crore (USD 140 Millionen) oder mehr, oder einem Nettogewinn von INR 5 crore (USD 699,125) oder mehr, 2% des durchschnittlichen Jahresgewinns von drei Jahren für CSR Maßnahmen ausgeben müssen.

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17.09.2019

Deutsche Wirtschaft ist breit aufgestellt

Artikel von Anja Quiring, Regionaldirektorin Südosteuropa im Ost-AusschussOsteuropaverein der Deutschen Wirtschaft e.V., Berlin

Wie ist die deutsche Wirtschaft heute in Rumänien und Bulgarien vertreten?

Die wirtschaftlichen Beziehungen mit beiden Ländern stehen auf einem soliden Fundament. Ein guter Indikator, der aus meiner Sicht das Engagement deutscher Unternehmen in den Ländern verdeutlicht, ist die Zahl der geschaffenen Arbeitsplätze. Laut einer Studie des Instituts für Marktwirtschaft haben deutsche Unternehmen mehr als 35.000 Arbeitsplätze in Bulgarien geschaffen. Die AHK in Bukarest schätzt die Zahl der von deutschen Unternehmen geschaffenen Arbeitsplätze in Rumänien auf über 350.000.

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16.09.2019

Stetige Verknappung von Arbeitskräften

Artikel von Uwe Köhler Geschäftsführer des Baumaschinen-Werkes des schwedischen Unternehmens Husqvarna in Ruse, Bulgarien.

Was sollte ein westeuropäisches Unternehmen beachten, das sich in Bulgarien engagieren will?

Die Wahl des richtigen Standortes ist entscheidend für den Erfolg in Bulgarien. Dabei sollte die Infrastruktur genau analysiert werden, die mancherorts noch stark zu wünschen lässt. Beispielsweise gibt es bei uns in Ruse keine Autobahnanbindung. Allerdings hat die Regierung inzwischen viel dafür getan, dass die Regionen besser an die internationalen Transportwege angebunden werden.

Der zweite wichtige Punkt ist die Verfügbarkeit von Arbeitskräften. Die Personalsuche wird immer herausfordernder, vor allem in der Provinz. Es gibt eine starke Migration in Großstädte wie Sofia und auch ins Ausland.

Das vollständige Interview können Sie hier lesen. 

13.09.2019

Bukarest ist nicht Rumänien

Artikel von Roland W. Schacht Geschäftsführer mit Zuständigkeit für Rumänien, Moldawien, Griechenland und Zypern bei Schmitz Cargobull Rumänien, Bukarest

Wie ist Schmitz Cargobull in Rumänien aufgestellt?

Welche Produkte bieten Sie dort an? Schmitz Cargobull ist direkt nach dem Umbruch 1990 über Importeure in den rumänischen Markt eingestiegen, seit 2003 sind wir mit einer eigenen Tochtergesellschaft vertreten.

Wir betreiben hier keine Produktion, bieten aber in Zusammenarbeit mit autorisierten Partnern landesweiten Service rund um die Nutzung unserer Fahrzeuge an. Dazu unterhalten wir ein Ersatzteillager in Bukarest, Plätze für gebrauchte Trailer gibt es in Bukarest und Cluj. Zusammen mit unserer Finanzierungsgesellschaft beschäftigen wir über 30 Mitarbeiter in Rumänien.

Das vollständige Interview können Sie hier lesen.

22.08.2019

Rekrutierung in China: Juristische Aspekte

Artikel von Marco Förster, Dezan Shira & Associates, Peking

Unternehmen, die Mitarbeiter in China einstellen, müssen die wichtigsten Aspekte der arbeits- und vertragsrechtlichen Regelungen des Landes verstehen. Hier beantworten wir grundlegende Fragen zum Einstellungsprozess und beleuchten die verschiedenen Arbeitsvertragsarten in China.

Grundsätzlich kann jedes Unternehmen auf der ganzen Welt einen chinesischen Staatsbürger einstellen, um physisch in China zu arbeiten. Der Arbeitsvertrag wird jedoch nicht durch die einschlägige chinesische Gesetzgebung geregelt, es sei denn, er wird über eine Investmentgesellschaft auf dem chinesischen Festland oder unter Umständen geschlossen, in denen das ausländische Unternehmen in China als Betriebsstätte gilt.

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20.08.2019

Öffnung ist im chinesischen Eigeninteresse

Interview mit Sebastian Wiendieck, Rechtsanwalt und Leiter der achtzehnköpfigen Rechtsabteilung, Rödl & Partner, Shanghai.

Welche gesetzlichen Regelungen haben die Geschäftstätigkeit ausländischer Unternehmen in China früher am meisten behindert?

Dazu müsste man eigentlich weiter ausholen, aber zusammengefasst hängen viele Probleme damit zusammen, dass es in China nach wie vor keine Niederlassungsfreiheit für ausländische Investoren gibt.

In der Vergangenheit richtete sich die Zulässigkeit einer ausländischen Investition nach dem sogenannten Investitionslenkungskatalog, der vorsah, welche Investitionen erlaubt, beschränkt erlaubt oder verboten waren. In vielen Bereichen war eine ausländische Investition nur im Rahmen eines Joint Ventures mit einem lokalen JointVenture-Partner möglich.

Das vollständige Interview können Sie hier lesen.

19.08.2019

Probleme werden auch im chinesischeuropäischen Dialog behandelt

Interview mit Dr. Martin Glatz, Wirtschaftsdelegierter der AUSSENWIRTSCHAFT AUSTRIA der Wirtschaftskammer Österreich (WKO) in Peking.

Welche Konsequenzen hat der amerikanisch-chinesische Handelsstreit für europäische Unternehmen?

Es ist klar, dass die Auseinandersetzungen Auswirkungen haben. Österreichische Unternehmen in China beklagen, dass der Handelsstreit mit seinen häufigen Zielund Stimmungswechseln für Unsicherheit sorgt.

Diese Unsicherheit beeinträchtigt die Investitionsneigung österreichischer Firmen in China. Investitionspläne werden oft auf die lange Bank geschoben. Das gilt beispielsweise im Konsumgüterbereich, wo die Margen ohnehin dünn sind. Dort sind auch Produktionsverlagerungen in südostasiatische Nachbarländer ein Thema. Es kommt aber genauso vor, dass chinesische Kunden amerikanische Waren mit europäischen Produkten substituieren, um den Strafzöllen zu entgehen.

Das vollständige Interview können Sie hier lesen.

12.08.2019

Der aftermarket für nutzfahrzeuge in Südafrika

SOTM von africon

Ende 2018 wurde africon mit einem Projekt im Independent Aftermarket (IAM) für Nutzfahrzeuge in Südafrika beauftragt. Ziel des Projektes war es, geeignete potentielle Partner zu identifizieren. Diese Partner sollten nicht nur über die notwendigen Fähigkeiten verfügen, sondern auch ernstes Interesse an einer Zusammenarbeit mit unserem Kunden haben. Während dieses Projektes untersuchten wir die lokalen Distributionsstrukturen vieler internationaler aftermarket Marken wie ZF, Mahle und Mann+Hummel.

Lesen Sie hier den vollständigen Artikel.