17.10.2019

Folies des Monats: Afrikas Top-Importe im Jahr 2018

Folies des Monats von africon

In den letzten fünf Jahren verzeichnete Afrika ein Handelsdefizit bezogen auf die gesamten jährlichen Importe und Exporte von Waren. Die Datentrends zeigen, dass die Importe und Exporte aus Afrika nach dem Rückgang im Jahr 2015 wieder zugenommen haben. Auch sind China, Frankreich, USA, Deutschland und Indien wie in den letzten Jahren die wichtigsten Exportpartner Afrikas geblieben.

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07.10.2019

Polen-Update: Zahlen, Daten & Fakten zur polnischen Wirtschaft und den deutsch-polnischen Wirtschaftsbeziehungen

Länder-Updates von Ost-Ausschuss - Osteuropaverein der Deutschen Wirtschaft (OAOEV)

Der Ost-Ausschuss - Osteuropaverein veröffentlicht zu bestimmten Anlässen ausführliche Länder-Updates, die über die aktuelle wirtschaftliche Situation, die unternehmerischen Rahmenbedingungen, die deutschen Wirtschaftsbeziehungen und die Aktivitäten des Ost-Ausschuss - Osteuropavereins mit dem jeweiligen Land berichten.

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04.10.2019

Deutscher Osthandel Januar - Juli 2019

Statistiken zum deutschen Handel mit Osteuropa von Ost-Ausschuss - Osteuropaverein der Deutschen Wirtschaft (OAOEV)

Deutscher Osthandel Januar bis Juli 2019

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03.10.2019

Folie des Monats: Plastikfolienimporte in Nigeria

Folie des Monats von africon

Das Ziel war, ein fundiertes Wissen über die Plastikfolienindustrie zu erlangen und potenzielle Kunden für einen Schneidemaschinenhersteller aus Deutschland zu identifizieren. Potenzielle Unternehmen waren in diesem Fall primäre Hersteller von Kunststofffolien und Verarbeiter von Kunststofffolie. 

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01.10.2019

„Neue Agenda“ für die Zusammenarbeit mit Russland

Positionspapier des Ost-Ausschuss - Osteuropaverein der Deutschen Wirtschaft (OAOEV)

15 Themenfelder mit Kooperationsmöglichkeiten

Das Positionspapier erläutert 15 große Themenfelder, auf denen eine Zusammenarbeit mit Russland bereits stattfindet und großes Potenzial verspricht. Dazu gehören Maßnahmen zur Steigerung der Arbeitsproduktivität, zur Digitalisierung der Wirtschaft, Agrarwirtschaft und Klimaschutz, die Erforschung des Weltraums, Energie- und Rohstoffsicherheit, Medizin und Mobilität. „In allen genannten Feldern können innovative Unternehmen aus der EU und Russland gemeinsam an Lösungen arbeiten. Und zum Teil tun sie dies bereits heute sehr erfolgreich”, betonte Büchele.

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30.09.2019

Corporate Social Responsibility in Indien

Indien ist das erste Land weltweit, das im April 2014 die soziale Verantwortung der Unternehmen (die „corporate social responsibility, CSR“) verpflichtend einführte. Unternehmen können ihre Profite im Rahmen der CSR in Feldern wie Erziehung, Armutsbekämpfung, Gleichberechtigung oder Hungersbekämpfung investieren.

Die Gesetzeserweiterung des Companies Act von 2013 schrieb fest, dass alle Unternehmen mit einem Vermögen von INR 500 crore (USD 70 Millionen) oder mehr, oder mit einem Jahresumsatz von INR 1000 crore (USD 140 Millionen) oder mehr, oder einem Nettogewinn von INR 5 crore (USD 699,125) oder mehr, 2% des durchschnittlichen Jahresgewinns von drei Jahren für CSR Maßnahmen ausgeben müssen.

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17.09.2019

Deutsche Wirtschaft ist breit aufgestellt

Artikel von Anja Quiring, Regionaldirektorin Südosteuropa im Ost-AusschussOsteuropaverein der Deutschen Wirtschaft e.V., Berlin

Wie ist die deutsche Wirtschaft heute in Rumänien und Bulgarien vertreten?

Die wirtschaftlichen Beziehungen mit beiden Ländern stehen auf einem soliden Fundament. Ein guter Indikator, der aus meiner Sicht das Engagement deutscher Unternehmen in den Ländern verdeutlicht, ist die Zahl der geschaffenen Arbeitsplätze. Laut einer Studie des Instituts für Marktwirtschaft haben deutsche Unternehmen mehr als 35.000 Arbeitsplätze in Bulgarien geschaffen. Die AHK in Bukarest schätzt die Zahl der von deutschen Unternehmen geschaffenen Arbeitsplätze in Rumänien auf über 350.000.

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16.09.2019

Stetige Verknappung von Arbeitskräften

Artikel von Uwe Köhler Geschäftsführer des Baumaschinen-Werkes des schwedischen Unternehmens Husqvarna in Ruse, Bulgarien.

Was sollte ein westeuropäisches Unternehmen beachten, das sich in Bulgarien engagieren will?

Die Wahl des richtigen Standortes ist entscheidend für den Erfolg in Bulgarien. Dabei sollte die Infrastruktur genau analysiert werden, die mancherorts noch stark zu wünschen lässt. Beispielsweise gibt es bei uns in Ruse keine Autobahnanbindung. Allerdings hat die Regierung inzwischen viel dafür getan, dass die Regionen besser an die internationalen Transportwege angebunden werden.

Der zweite wichtige Punkt ist die Verfügbarkeit von Arbeitskräften. Die Personalsuche wird immer herausfordernder, vor allem in der Provinz. Es gibt eine starke Migration in Großstädte wie Sofia und auch ins Ausland.

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13.09.2019

Bukarest ist nicht Rumänien

Artikel von Roland W. Schacht Geschäftsführer mit Zuständigkeit für Rumänien, Moldawien, Griechenland und Zypern bei Schmitz Cargobull Rumänien, Bukarest

Wie ist Schmitz Cargobull in Rumänien aufgestellt?

Welche Produkte bieten Sie dort an? Schmitz Cargobull ist direkt nach dem Umbruch 1990 über Importeure in den rumänischen Markt eingestiegen, seit 2003 sind wir mit einer eigenen Tochtergesellschaft vertreten.

Wir betreiben hier keine Produktion, bieten aber in Zusammenarbeit mit autorisierten Partnern landesweiten Service rund um die Nutzung unserer Fahrzeuge an. Dazu unterhalten wir ein Ersatzteillager in Bukarest, Plätze für gebrauchte Trailer gibt es in Bukarest und Cluj. Zusammen mit unserer Finanzierungsgesellschaft beschäftigen wir über 30 Mitarbeiter in Rumänien.

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22.08.2019

Rekrutierung in China: Juristische Aspekte

Artikel von Marco Förster, Dezan Shira & Associates, Peking

Unternehmen, die Mitarbeiter in China einstellen, müssen die wichtigsten Aspekte der arbeits- und vertragsrechtlichen Regelungen des Landes verstehen. Hier beantworten wir grundlegende Fragen zum Einstellungsprozess und beleuchten die verschiedenen Arbeitsvertragsarten in China.

Grundsätzlich kann jedes Unternehmen auf der ganzen Welt einen chinesischen Staatsbürger einstellen, um physisch in China zu arbeiten. Der Arbeitsvertrag wird jedoch nicht durch die einschlägige chinesische Gesetzgebung geregelt, es sei denn, er wird über eine Investmentgesellschaft auf dem chinesischen Festland oder unter Umständen geschlossen, in denen das ausländische Unternehmen in China als Betriebsstätte gilt.

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20.08.2019

Öffnung ist im chinesischen Eigeninteresse

Interview mit Sebastian Wiendieck, Rechtsanwalt und Leiter der achtzehnköpfigen Rechtsabteilung, Rödl & Partner, Shanghai.

Welche gesetzlichen Regelungen haben die Geschäftstätigkeit ausländischer Unternehmen in China früher am meisten behindert?

Dazu müsste man eigentlich weiter ausholen, aber zusammengefasst hängen viele Probleme damit zusammen, dass es in China nach wie vor keine Niederlassungsfreiheit für ausländische Investoren gibt.

In der Vergangenheit richtete sich die Zulässigkeit einer ausländischen Investition nach dem sogenannten Investitionslenkungskatalog, der vorsah, welche Investitionen erlaubt, beschränkt erlaubt oder verboten waren. In vielen Bereichen war eine ausländische Investition nur im Rahmen eines Joint Ventures mit einem lokalen JointVenture-Partner möglich.

Das vollständige Interview können Sie hier lesen.

19.08.2019

Probleme werden auch im chinesischeuropäischen Dialog behandelt

Interview mit Dr. Martin Glatz, Wirtschaftsdelegierter der AUSSENWIRTSCHAFT AUSTRIA der Wirtschaftskammer Österreich (WKO) in Peking.

Welche Konsequenzen hat der amerikanisch-chinesische Handelsstreit für europäische Unternehmen?

Es ist klar, dass die Auseinandersetzungen Auswirkungen haben. Österreichische Unternehmen in China beklagen, dass der Handelsstreit mit seinen häufigen Zielund Stimmungswechseln für Unsicherheit sorgt.

Diese Unsicherheit beeinträchtigt die Investitionsneigung österreichischer Firmen in China. Investitionspläne werden oft auf die lange Bank geschoben. Das gilt beispielsweise im Konsumgüterbereich, wo die Margen ohnehin dünn sind. Dort sind auch Produktionsverlagerungen in südostasiatische Nachbarländer ein Thema. Es kommt aber genauso vor, dass chinesische Kunden amerikanische Waren mit europäischen Produkten substituieren, um den Strafzöllen zu entgehen.

Das vollständige Interview können Sie hier lesen.

12.08.2019

Der aftermarket für nutzfahrzeuge in Südafrika

SOTM von africon

Ende 2018 wurde africon mit einem Projekt im Independent Aftermarket (IAM) für Nutzfahrzeuge in Südafrika beauftragt. Ziel des Projektes war es, geeignete potentielle Partner zu identifizieren. Diese Partner sollten nicht nur über die notwendigen Fähigkeiten verfügen, sondern auch ernstes Interesse an einer Zusammenarbeit mit unserem Kunden haben. Während dieses Projektes untersuchten wir die lokalen Distributionsstrukturen vieler internationaler aftermarket Marken wie ZF, Mahle und Mann+Hummel.

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08.08.2019

Indiens High-Tech Zentren: Bengaluru vs Hyderabad

India briefing wird von Dezan Shira & Associates produziert. 

Sowohl Bengaluru (vormals Bangalore) und Hyderabad sind die Heimat eines aufstrebenden Informationstechnologiesektors (IT) und Start-up Kultur in Indien.

Bengaluru, die Hauptstadt der Karnataka Provinz, ist noch immer das beliebteste Ziel für Investitionen in den IT Sektor in Indien. So flossen zum Beispiel allein im Jahr 2017 mehr als 48.2 Milliarden US-Dollar als Investitionen in den dortigen IT Sektor.

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05.08.2019

Vietnams Industriezonen – 3 Standorte für Ihr Unternehmen

Industriezonen (IZs) in Vietnam sind ein beliebtes Ziel für ausländische Investoren. Aber was sind sie? IZs sind Standorte, die von der vietnamesischen Regierung für die industrielle Produktion von Waren und Dienstleistungen vorgesehen sind.

Investoren lokalisieren häufig in einer IZ, da die IZs oft über regional wettbewerbsfähige Einrichtungen, Infrastruktur und Logistik verfügen. Ausländisch investierte Unternehmen können auchdie von IZ bereitgestellten Ressourcen sowie Kosteneinsparungen und finanzielle Anreize nutzen.

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02.08.2019

Recruiting & Arbeitsmarkt in Russland und Chancen für Unternehmen trotz Sanktionen – 7 Fragen an Christian Tegethoff von CT Executive Search

Interview mit Christian Tegethoff, Geschäftsführer, CT Executive Search von russland wirtschaft

Im Interview beantwortet Christian Tegethoff, Geschäftsführer von CT Executive Search, 7 Fragen zum Thema Recruiting in Russland, die Bedürfnisse russischer im Vergleich zu deutschen Unternehmen im Bezug auf Kandidaten, den russischen Arbeitsmarkt und dessen Attraktivität für Expats aus aller Welt. Des weiteren nennt er die Voraussetzung für den Erfolg in Russland und erklärt das Konzept der „Lokalen Expats“. Schließlich werden die Sanktionen thematisiert, warum Russland trotzdem viel Potential für ausländische Firmen bietet und in welchen Bereichen Importsubstitutionen und Lokalisierung Vorteile bieten können.

Das vollständige Interview können Sie hier lesen.

01.08.2019

Chinas Spezial-Zollüberwachungszonen: Arten, Funktionen und Richtlinien

Chinas Special Customs Supervision Zones (SCSZs) sind die am besten geeigneten Standorte für ausländische Investoren, die im exportorientierten Handel und in der Produktion tätig sind.

China Briefing stellt die verschiedenen Arten von SCSZs in China vor und analysiert deren Funktionen, Präferenzpolitik und die damit zusammenhängenden allgemeinen politischen Trends.

Special Customs Supervision Zones (SCSZs) sind eine Art Wirtschaftsentwicklungszonen in China, die erstmals in den neunziger Jahren eingerichtet wurden, als das Land für den Handel mit Auslandsinvestitionen und für die Verarbeitung von Schuldverschreibungen geöffnet wurde.

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22.07.2019

„Dichtes Research-Netz mit lokaler Kompetenz“

Interview mit Christian Tegethoff Geschäftsführer, CT Executive Search

Wie finden Sie angesichts des Personalmangels in Ostmitteleuropa passende Kandidaten?

Der Arbeitsmarkt ist vor allem im produktionsnahen Managementbereich sehr angespannt. Die Platzierung von Geschäftsführern, Werksleitern und anderen Leitungspositionen in Ostmitteleuropa erfordert deshalb eine gründliche Vorgehensweise.

Stellenausschreibungen haben in einem solchen Umfeld schlechte Aussichten auf Erfolg. Die gezielte Identifikation und Ansprache von potentiellen Kandidaten in den jeweils relevanten Zielunternehmen hingegen stellt sicher, dass die besten Kandidaten zur Verfügung stehen, die im Markt verfügbar sind.

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18.07.2019

„Es gibt Personalnot in bestimmten Segmenten“

Interview mit Thomas Ilkow, Geschäftsführer mit Verantwortung für die Region Osteuropa und Mittlerer Osten, Bosch Rexroth.

Welche Aktivitäten betreibt Bosch Rexroth in Osteuropa?

Weltweit arbeitet Bosch Rexroth in zehn Vertriebsgebieten. Mit 42 Ländern ist meine Region geografisch das größte Vertriebsgebiet – es erstreckt es sich von Karlovy Vary bis Kamtschatka und von Riga bis nach Abu Dhabi.

Wir sind in allen Ländern unterschiedlich aufgestellt. In Russland, Polen, Ungarn, Tschechien, der Türkei und Rumänien betreiben wir Vertriebsgesellschaften; ServicePunkte und Customizing- Zentren runden die Präsenz in diesen Ländern ab.

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16.07.2019

„Fach- und Arbeitskräftemangel sind Investitionshemmnis Nummer 1“

Interview mit René Harun, Geschäftsführer, AHK Services s.r.o., der Tochtergesellschaft der Deutsch-Tschechischen Industrie- und Handelskammer.

Wie viele deutsche Unternehmen sind heute in Tschechien aktiv?

Wie viele davon produzieren im Land und wo liegen die geographischen Schwerpunkte? Nach unseren Informationen gibt es etwa 4.000 Unternehmen mit deutscher Kapitalbeteiligung in Tschechien, von denen etwa die Hälfte vor Ort produziert. Das ist eine beachtliche Menge, vor allem auch im Vergleich zur Größe und Bedeutung anderer Länder, wie Russland oder China.

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08.07.2019

Ghanas markt für aluminiumherstellung

SOTM von africon

Insgesamt ist der Markt pyramidenförmig aufgebaut: unten steht ein großer, günstiger Massenmarkt. Darüber ein mittelpreisiger Teil und an der Spitze das relativ kleinste, aber dennoch signifikante Premiumsegment. Letzteres bietet besonders europäischen Firmen interessante Möglichkeiten – nicht nur für Alumniumprofile, sondern auch für eine Vielzahl anderer Baumaterialien.

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02.07.2019

Deutsche Direktinvestitionen in ASEAN Teil 4: Die Philippinen und Singapur

Die deutschen Investitionen in den zehn Mitgliedstaaten des Verbandes Südostasiatischer Nationen (ASEAN) nehmen stetig zu und haben in den kommenden Jahren das Potenzial, weiterzuwachsen. Im ersten Teil dieses fünfteiligen Artikels haben wir uns auf deutsche Investitionen in Brunei und Kambodscha konzentriert, im zweiten auf Indonesien und Laos und im dritten auf Malaysia und Myanmar. Als nächstes widmen wir uns den Philippinen und Singapur.

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28.06.2019

Erstaunlich wenig Kritik an Importsubstitution

Interview mit Christian Tegethoff, Geschäftsführer, CT Executive Search

Wie wirken sich die Russlandsanktionen auf Ihre Arbeit konkret aus?

Die Rekrutierung von Führungskräften ist weder von den „westlichen“, noch von den russischen Sanktionen direkt betroffen.

Wir spüren die Auswirkungen allerdings indirekt durchaus. Besonders kleinere europäische Unternehmen sind verunsichert, was die Risiken eines Engagements auf dem russischen Markt betrifft. Hier besteht sicherlich die Gefahr, dass Unternehmen Chancen ungenutzt liegen lassen, weil sie sich statt in Russland auf anderen Märkten engagieren.

Das vollständige Interview können Sie hier lesen. 

24.06.2019

Trotz Schwierigkeiten ein interessanter Markt

Interview mit Stephan Schulte, Geschäftsführer der russischen Landesgesellschaft der Symrise AG.

 

Welchen Sanktionen unterliegen die Geschäfte von Symrise in Russland?

Unsere Produkte unterliegen keinen westlichen Sanktionen, wohl aber den russischen Gegensanktionen auf Argarprodukte, zu denen übrigens auch Salz gerechnet wird.

Wir haben unsere Rohstoffe früher unter anderem aus Europa und den Vereinigten Staaten importiert, dies ist nun nicht mehr möglich. Heute kaufen wir weltweit oder, wenn es eben geht, lokal ein. Das ist nicht einfach, weil bei vielen Anbieten die von uns benötigte Qualität nicht da ist oder es die benötigten Verarbeitungsstufen nicht gibt.

Das vollständige Interview können Sie hier lesen.

21.06.2019

Russland: Zu vernünftiger Zusammenarbeit zurückkommen

Interview mit Jens-Uwe Klemens, Geschäftsführer, Quarzwerke GmbH

Wie gehen die Russland-Geschäfte in Zeiten von Sanktionen und Importsubstitution?

Alles in allem sind unsere Betriebe momentan gut ausgelastet. Wir verkaufen vor allem in die Glasindustrie und an Gießereien. Andere interessante Zielbranchen sind der Baustoffbereich und die Kunststoffindustrie. In den letzten zwei Jahren hat sich die Nachfrage verbessert. Wir erwägen sogar eine Erweiterung unserer Produktionskapazitäten.

Allerdings sind die Marktpreise für unsere Rohstoffe auf einem Niveau, welches einen langfristigen Substanzerhalt schwer darstellbar macht. Die Preise müssten für ein nachhaltiges Wirtschaften und notwendige Investitionen in hohe Produktqualitäten deutlich höher liegen.

Das vollständige Interview können Sie hier lesen.